Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Der Abschluss des Reisevertrages

a) Der Reisevertrag soll schriftlich mit unseren Formularen (Reisebestätigung - Rechnung) abgeschlossen werden. Sämtliche Abreden, Nebenabreden und Sonderwünsche sollen schriftlich erfasst werden. Vor Vertragsschluss übermitteln wir dem Reisenden auf Wunsch unsere vollständigen Allgemeinen Reisebedingungen. Diese sind auch auf unserer Website http://www.sprenzel-reisen.de einzusehen.Bei Vertragsschluss oder unverzüglich danach händigen wir dem Reisenden die vollständige Reisebestätigung aus. Dazu sind wir nicht verpflichtet, wenn es sich um eine kurzfristige Buchung von weniger als zehn Werktagen bzw. um Tagesfahrten oder auch um Reisen, deren Wert unter € 250,- liegen, handelt.
b) Telefonisch nehmen wir lediglich verbindliche Buchungen vor. Schadensersatzansprüche wegen Nichteinhaltung der Reservierungsabrede bleiben hiervon unberührt.
c) Durch Zahlung einer Summe auf den Reispreis akzeptiert der Kunde automatisch den Vertrag sowie die allgemeinen Geschäfts- und Reisebedingungen.
d) Verbuchen wir nicht innerhalb 10 Tage nach Zugang des Vertrages eine Zahlung, können wir von der Buchung Abstand nehmen.

2. Zahlung

a) Nach Abschluss des Reisevertrages sind 20% des Reisepreises, mindestens jedoch € 50,- pro Person zuzüglich des Betrages für evtl. abgeschlossene Versicherungen zu zahlen.
b) Der Restbetrag ist drei Wochen vor Reisebeginn ohne nochmalige Aufforderung an uns zu bezahlen.
c) Vertragsabschlüsse innerhalb von zwei Wochen vor Reisebeginn verpflichten den Reisenden zur sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises.

3. Unsere Leistungen

a) Unsere vertraglichen Leistungen richten sich nach der verbindlichen Leistungsbeschreibung (Prospekt / Katalog) sowie der Reisebestätigung / Rechnung.
b) Nebenabreden, besondere Vereinbarungen, vereinbarte Sonderwünsche des Reisenden sind in die Reisebestätigung aufzunehmen.

4. Preisänderungen

Der Veranstalter behält sich vor, die ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preise, im Fall der Erhöhung der Beförderungskosten oder Abgaben für bestimmte Leistungen, in dem Umfang zu ändern, wie sich deren Erhöhung pro Person bzw. pro Sitzplatz auf den Reisepreis auswirkt.

5. Leistungsänderungen

a) Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und vom Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
b) Hoteländerungen sowie Änderungen der Übernachtungsorte behalten wir uns auch ohne gesonderte Mitteilung an den Reisenden vor.

6. Rücktritt des Kunden

a) Nach dem jederzeit möglichen Rücktritt ist der Reisende pauschal verpflichtet, folgende Entschädigungen zu zahlen (siehe Stornokosten).
b) Maßgeblich für den Lauf der Fristen ist der Zugang der schriftlichen Rücktrittserklärung bei uns.
c) Das Einsetzen von Fremdbussen berechtigt den Kunden nicht zum Rücktritt von der Reise.

7. Änderungen auf Verlangen des Reisenden

Verlangt der Reisende nach Vertragsschluss Änderungen oder Umbuchungen, so verlangt der Reiseveranstalter ein Bearbeitungsentgelt von € 15,- pro Person, soweit er nicht eine höhere Entschädigung nachweist, deren Höhe sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der von dem Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie dessen bestimmt, was der Reiseveranstalter durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann.

8. Ersatzreisende

a) Der Reisende kann sich bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzen lassen, sofern dieser den besonderen Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.
b) Der Reisende und der Dritte haften dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis.
c) Der Reisende und der Dritte haften dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für die durch die Teilnahme des Dritten entstehenden Mehrkosten, regelmäßig pauschaliert und ohne weiteren Nachweis auf € 15,-

9. Reiseabbruch

Wird die Reise infolge eines Umstandes abgebrochen, der in der Sphäre des Reisenden liegt (z. B. Krankheit), so ist der Reiseveranstalter verpflichtet, bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen zu erreichen. Dies gilt nicht, wenn völlig unerhebliche Leistungen betroffen sind oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

10. Störung durch den Reisenden

Der Reiseveranstalter kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so dass seine weitere Teilnahme für die Reiseveranstalter und / oder die Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Dem Reiseveranstalter steht in diesem Falle der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben. Schadensersatzansprüche im Übrigen bleiben unberührt. Evtl. Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Störer selbst.

11. Mindestteilnehmerzahl

a) Wird die Mindestteilnehmerzahl von 25 Pers. (oder die unter der Ausschreibung aufgeführte Mindestteilnehmerzahl) nicht erreicht, so kann der Reiseveranstalter erklären, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht ist und die Reise nicht durchgeführt wird.
b) Der Reiseveranstalter wird dem Reisenden die Erklärung nach Ziff. 11. a) unverzüglich nach Kenntnis der nicht erreichten Teilnehmerzahl- bei Mehrtagesreisen bis eine Woche- bei Zwei-Tagesreisen bis 4 Tage - bei Ein-Tagesreisen bis 1 Tag vor Abreise zugehen lassen.
c) Dem Reisenden ist bei einer Stornierung der Reise seitens des Reiseveranstalters der von dem Reisenden gezahlte Betrag unverzüglich zurückzuerstatten.
d) Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist der Reiseveranstalter berechtigt, die Reise ohne Reiseleitung durchzuführen.

12. Kündigung infolge höherer Gewalt

a) Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art durch nicht vorhersehbare Umstände wie Krieg, innere Unruhen, Epidemien, hoheitliche Anordnungen (Entzug der Landerechte, Grenzschließungen), Naturkatastrophen, Havarien, Zerstörung von Unterkünften oder gleichgewichtige Fälle berechtigen beide Teile zur Kündigung.
b) Im Falle der Kündigung kann der Reiseveranstalter für erbrachte oder noch zu erbringende Reiseleistungen eine nach § 471 des Bürgerlichen Gesetzbuches zu bemessende Entschädigung verlangen.
c) Der Reiseveranstalter ist im Kündigungsfalle zur Rückbeförderung verpflichtet, falls der Vertrag die Beförderung mit umfasst. In jedem Fall hat er die zur Durchführung der Vertragsaufhebung erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.
d) Die Mehrkosten der Rückbeförderung, soweit diese im Vertrag mit umfasst sind, tragen die Parteien je zur Hälfte, die übrigen Mehrkosten hat der Reisende zu tragen.

13. Gewährleistung und Abhilfe

a) Sind die Reiseleistungen nicht vertragsgemäß, so kann der Reisende Abhilfe verlangen, sofern diese nicht einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Die Abhilfe besteht in der Beseitigung des Reisemangels bzw. einer gleichwertigen Ersatzleistung.
b) Der Reisende kann eine Herabsetzung des Reisepreises verlangen, wenn er den oder die Reisemängel bei dem Reiseleiter oder, falls ein Reiseleiter nicht erreichbar ist, bei dem Reiseveranstalter direkt anzeigt, soweit nicht erhebliche Schwierigkeiten die Mängelanzeige gegenüber dem Reiseveranstalter unzumutbar machen. Unterlässt der Reisende schuldhaft die Mängelanzeige, so stehen ihm keine Ansprüche auf Herabsetzung des Reisepreises zu.
c) Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einem Umstand, den der Reiseveranstalter nicht zu vertreten hat.

14. Achtung

Sollte bei Theater-/ Musical-Fahrten eine Vorstellung wegen Verkehrsstau, schlechter Witterung, Unfall, technischem Defekt, Streik, Demonstration o. ä. nicht rechtzeitig oder gar nicht erreicht werden können, trägt das alleinige Risiko der Reiseteilnehmer.

15. Unterkunft

Die Unterkunft erfolgt in der Regel in Doppel- oder Zweibettzimmern. Einzelzimmer stehen überall nur in sehr beschränktem Umfang zur Verfügung und bedingen einen Mehrpreis. Die Einzelzimmerbuchungen werden in der Reihenfolge der Anmeldung bei uns notiert; ein Rechtsanspruch auf ein bestelltes Einzelzimmer besteht jedoch nicht, auch wenn der Zuschlag dafür schon bezahlt ist. Dieser wird ggf. zurückerstattet. Für eine Schiffspassage sind Einzelkabinen prinzipiell nicht buchbar. Sollten Sie ein halbes Doppelzimmer bei uns buchen, müssen wir uns vorbehalten, den Einzelzimmer-Zuschlag zusätzlich zu berechnen, wenn sich kein geeigneter Partner finden sollte.

16. Pass- und Zollvorschriften

Die Reiseteilnehmer sind für die Mitführung der Reisedokumente sowie für die Einhaltung der Pass- und Zollvorschriften persönlich verantwortlich. Über die Bestimmungen informieren wir Sie gerne. Gepäck kann in der üblichen Größe (ein Stück pro Person / 1 Paar Skier pro Person) kostenlos mitgeführt werden. Gepäck bitte mit Ihrer Adresse versehen.

17. Stornierungen

Stornierungen können nur während unserer Bürozeiten angenommen werden. Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reiserücktritt-, Gepäck- und Krankenversicherung. Wir beraten Sie gerne. Bei allen Reisen, bei denen ein Kartenarrangement Bestandteil des Reisevertrages ist, ist der Wert der Eintrittskarte in jedem Falle zusätzlich zu den Stornokosten zu entrichten, wenn die Karte nicht an einen anderen Kunden weiterverkauft werden kann.

18. Stornierungskosten

Busreisen: bis 28 Tage vor Reisebeginn:
5 % vom Reisepreis, mindestens jedoch € 15,-
27 - 15 Tage vor Reisebeginn:
25 % vom Reisepreis
14 - 7 Tage vor Reisebeginn:
50 % vom Reisepreis
ab 6 Tage vor Reisebeginn oder bei Nichtantritt:
100 % vom Reisepreis
Gruppenflugreise: Die Rücktrittsbedingungen richten sich je nach Veranstalter und Fluggesellschaft. Sie erhalten die genauen Daten bei Buchungsanfrage.

19. Mitwirkungspflicht des Reisenden

Der Reisende ist verpflichtet, die ihm zumutbaren Schritte zu unternehmen, um eventuelle Schäden gering zu halten. Die Ziffern 10 und 13 sind zu beachten.

20. Haftungsbeschränkung

a) Die Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt
a1) soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder
a2) wenn der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens seines Leistungsträgers verantwortlich ist.
b) Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf diesen beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich der Reiseveranstalter gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen und die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen.
c) Für alle Schadensersatzansprüche des Kunden gegen den Reiseveranstalter aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Reiseveranstalter bei Personenschäden bis € 70.000,- je Kunde und Reise. Die Haftungsbegrenzung für Sachschäden beträgt je Kunde und Reise € 4.000,- Liegt der Reisepreis über € 1.363,- ist die Haftung auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Dem Kunden wird in diesem Zusammenhang im eigenen Interesse der Abschluss einer Reiseunfall- oder Reisegepäckversicherung empfohlen.

21. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung

a) Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistungen, nachträglicher Unmöglichkeit und wegen Verletzung von Nebenpflichten hat der Reisende innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber dem Reiseveranstalter geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist können Ansprüche nur geltend gemacht werden, wenn der Reisende eine genannte Frist ohne eigenes Verschulden nicht einhalten konnte.
b) Macht der Reisende nach vertraglich vorgesehenem Reiseende Ansprüche innerhalb eines Monats geltend, so ist die Verjährung solange gehemmt, bis der Reiseveranstalter die Ansprüche schriftlich zurückweist.

22. Gerichtsstand

Gerichtsstand ist ausschließlich der Sitz von Heinz Sprenzel Reisen

23. Unwirksamkeit von einzelnen Bestimmungen

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen begründet grundsätzlich nicht die Unwirksamkeit der Reise im Übrigen.
Für alle Reisen empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung, um spezielle Wünsche zu berücksichtigen.
Bitte verstehen Sie, dass die Sitzplatzvergabe nur in der Reihenfolge der Anmeldungen erfolgen kann, jedoch behalten wir uns vor, Änderungen in der Sitzordnung vorzunehmen.
Es besteht kein Rechtsanspruch auf einen bestimmten Sitzplatz.
Für Druckfehler kann keine Haftung übernommen werden!

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